Bergtour vom 16. bis 19.07.09

Weissmies (4027m) Wallis/Schweiz

Wie jedes Jahr bestand die Vorbereitung unserer Bergtour im genauen Studium der Wettervorhersagen – und wieder war kein optimales Bergwetter angesagt – Donnerstag noch sehr schön und warm, ab Freitag von den Westalpen her aufziehende Gewitter. Unsere Hoffnung war, dass die Gewitter uns erst Freitagnachmittag bzw. –

abend erreichen und so begaben wir uns zu sechst – Th. und H. Wegner, St. Jackstien, R. Dunsch, L. Hensel und wieder ein „Newcomer“ Michael Weidemann – Richtung Schweizer Alpen, nach Wallis in das Saaser Tal.

Nach fast 13 Stunden Autofahrt konnten wir dann gegen 17 Uhr die auf 4:30 Stunden ausgeschriebene Einlauftour zur Almageller Hütte in 2894 m angehen. Das anfangs recht forsche Tempo von Lutz konnten wir etwas zügeln indem er ab der Almageller Alpe ein Kletterseil zum Tragen erhielt. Trotz voller Rucksäcke waren wir noch vor Einbruch der Dunkelheit nach 3 h in der Hütte.

Nach einer recht kurzen Nacht war um 4 Uhr Wecken angesagt und gegen 5 Uhr ging es in Richtung Weissmies, etwas später als geplant, aber Lutz begann erst kurz vor dem Abmarsch mit dem Anpassen der geborgten Steigeisen auf die geborgten Bergschuhe (!). Viel Wetterleuchten ließ uns recht schnell gehen, um vor einem evtl. Gewitter die Überschreitung hinter uns zu haben. Herrliche Blockkletterei im 1. und 2. Schwierigkeitsgrad auf dem Grat brachte uns recht schnell Richtung Gipfel. Nach einem kurzen Schneefeld und einem luftigen Grat standen wir nach ca. 4h auf dem Gipfel des Weissmies in 4027 m Höhe.

Leider war zu diesem Zeitpunkt dichter Nebel, so dass wir kaum den Gipfel erkannten und auch leichte Orientierungsprobleme im Abstieg hatten. Abwärts ging es dann anfangs entlang eines Grates mit riesigen Wächten und dann über steile und teils vereiste Gletscherabhänge mit herrlichen Gletscherspalten. Das Wetter hielt glücklicherweise trotz einiger Donner bis zur Hohsaas-Hütte (3140m), die wir geschafft, aber sehr zufrieden mit unserer 1. 4000er-Überschreitung gegen 12 Uhr erreichten. Der Nachmittag war dann mit Essen, Ausruhen und Besichtigung des Lehrpfades über die von der Hütte (normalerweise) sichtbaren 18 4000er-Gipfel ausgefüllt.

Das Aufstehen am nächsten Morgen (geplant 5 Uhr) konnten wir nach einem Blick nach draußen um 2 Stunden verschieben, denn die Gewitterfront hatte nachts unser Gebiet erreicht und ca. 15 cm Neuschnee mitgebracht. Dieser viele Schnee machte die geplante Besteigung des nächsten 4000ers, des Lagginhorns und evtl. des Fletschhorns zunichte. Nach einem gemütlichen Frühstück mit Geburtstags“kuchen“ und Kerzen (Michael) war dann der weitere Ablauf klar: Abstieg oder Abfahrt ins Tal – die aktivere Hälfte konnte sich durchsetzen und im Schneesturm und Tiefschnee konnte jeder seine Winterausrüstung testen. Auf dem Kreuzboden in ca. 1800m Höhe war dann endlich auch wieder mehr zu sehen und der Schneesturm war vorbei.

Den Rest des Weges in das Saaser Tal legten wir dann per Monstertrotti-Roller zurück, das war eine gelungen Abwechslung und bestimmt knieschonender als bergab zu wandern. Da das Wetter auch im Tal sehr unbeständig war, beschlossen wir langsam in Richtung Heimat zu fahren und unterwegs noch einen Klettersteig zu begehen.

Nach einigem Suchen haben wir dann im Berner Oberland in Frutigen eine nette Jugendherberge gefunden, wo wir in der angeschlossenen Schwimmhalle uns von den Bergstrapazen gut erholen konnten und auch abends Michaels Geburtstag zünftig feiern konnten. Am Sonntagvormittag wurde das Wetter immer besser, so dass wir den neuen und sehr schönen Klettersteig „Chäligang“, gelegen direkt an einem riesigen Wasserfall in der Nähe von Adelboden begehen konnten.

Die recht lange Heimfahrt lockerten wir mit einem kurzfristig angekündigten Kaffeetrinken bei Michaels Tante am Bodensee auf. Insgesamt können wir trotz des Wetters auf ein erlebnisreiches Bergwochenende zurückblicken, unser „Neuer“ Michael war auch sehr von den hohen Bergen begeistert und war bestimmt nicht zum letzten Mal mit uns unterwegs.

Auch neue Ziele sind gesteckt: Nadelhorn, Berner Oberland, Klettersteig in Kandersteg, oder Hohe Tatra?. Danken möchten wir besonders Lutz Hensel für die Bereitstellung seines Fahrzeuges.

Holger Wegner

50 Jahre K V G
16.06.2018

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Wir sind gerade am Ideen sammeln und prüfen alle Möglichkeiten. Um das Jubiläum zu einem Erlebnis für alle machen zu können, bitten wir jeden, der die Möglichkeit hat oder jemanden kennt, der einen kennt...um eine Spende.
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