Bergtour vom 30.6. bis 3.07.11

Gran Paradiso (4061m)

Überschreitung La Tresenta (3609m) Aosta/Italien

und

Klettersteig Via Kapf/Via Kessi bei Götzis /Österreich

Jedes Jahr dieselbe Vorbereitung auf die Tour: Genügend Ziele stehen fest, nur wo passt das Wetter am besten dazu? Dieses Jahr waren die Vorhersagen (die sich dann auch bestätigten) am günstigsten für die Südseite der Alpen.

So nahmen wir – Steffen, Micha, Ricco, Lutz, Norbert, Thomas und Holger, Wolfram fehlte leider krankheitsbedingt – eine elend lange Autofahrt in Angriff, die wir nach ca. 1150 km und über 13 Stunden Fahrt in Pont im Val Savarenche ca. 25 km von Aosta beendeten.

Die Bestellung der S

chlaflager erfolgte während der Autofahrt per Handy durch „Esperanto-Norbert“, der in einem irren Sprachgemisch für „sieben people“ alles, letztendlich auch erfolgreich, klar machte.

Gegen 18 Uhr ging es dann vom Parkplatz in 2 Stunden auf einem sehr gut ausgebauten Steig bis zur 2732 m hoch gelegenen Hütte Vittorio Emanuelle II. Die neue Hütte hat die Form einer riesigen Halbtonne, ziemlich ungewöhnlich. Viele schöne schneebedeckte Gipfel begleiteten uns beim Aufstieg über ca. 700 Höhenmeter, aber das eigentliche Ziel der 4000er Gran Paradiso war noch nicht in der herrlichen Abendsonne zu sehen. Nach der Auswahl unseres Schlaflagers (Wir hatten die Wahl zwischen der „Box“ – einem 9Mann –Container und einem 13 Lager-Raum nur für uns 7) in der alten Berghütte Vitt. Emanuelle I kräftigten wir uns noch bei einem ausreichenden 3Gänge-Menu, dargereicht u.a. von einem dort in der Sommersaison arbeitenden, auch etwas deutsch sprechenden, Nepalesen.

Sehr zum Leidwesen von Lutz wurde die Weckzeit für den nächsten Tag auf 4.10 Uhr und Frühstück um 4.30 festgelegt, damit waren wir aber die letzte Gipfelgruppe. Das hatte dann am nächsten Tag den Vorteil, dass wir gegen 6 Uhr ohne Stirnlampen aufsteigen konnten und nach ca. 1 Stunde Latscherei durch Geröllfelder erreichten wir am Anfang des Gletschers weit vor uns losgelaufene Gruppen.

Auf dem Gletscher ging es dann recht problemlos auf sehr gutem, verharschten Schnee, spaltenfrei immer weiter nach oben. Der Gipfelaufbau mit wie auf einer Perlenschnur aufgereihten Masse von Bergsteigern wurde immer sichtbarer, nach ca. 4.30 Stunden erreichten wir auch den Gipfelgrat, die an sich einfache Kletterei Richtung Gipfel-Madonna war durch den großen Andrang (schätzungsweise 80 bis 100 Bergsteiger waren an diesem Tag oben) mit viel Gegenverkehr und Warterei sehr gefährlich. Der Blick aber vom Gipfelgrat ging Richtung Osten zum Matterhorn, Breithorn, Castor, Pollux und Monte-Rosa und gen Westen der Mont Blanc war einfach überwältigend. Auch wenn der Schnee im Abstieg etwas aufgetaut und damit weicher wurde, waren wir recht zügig am frühen Nachmittag wieder in der Hütte und konnten uns nach einem Vollbad der „verrückten“ Lutz und Thomas bzw. Waschen im Gletschersee, dem Auffüllen der Flüssigkeitsdefizite, Essen und Ausruhen (Lutz hatte nach dem zeitigen Wecken viel Schlaf nachzuholen) der Planung der nächsten Tour (mit Beratung durch den Hüttenwirt) widmen.

Am Sonnabend dann ging es zur nun bereits gewohnten Zeit diesmal gen Osten. Nach einer Stunde Lauferei verließen wir dann die Spuren der früher gestarteten Gruppen und gingen direkt auf einen steilen, mit Lawinenabgängen durchsetzten Hang zu. Nach einer ca. 20minütigen Kletterei im sehr steilen (fast senkrechten) Schneefeld standen wir dann im Sonnenschein auf dem Grat zum Gipfel des La Tresenta. Das Begehen des Grates zum Gipfel war Bergsteigerfreude pur: leichte Blockkletterei, Schneegrate und dies alles bei einer fantastischen Aussicht auf den Gran Paradiso im Rücken und den Ciarforon vor uns, gen Osten die Gipfel rund um das Matterhorn, weit voraus der Gipfel des südlichsten Alpen-4000ers (barre des ecrins) und im Hintergrund konnte man das Mittelmeer erahnen. Den Gipfel des La Tresenta hatten wir dann für uns alleine.

Gegen 12 Uhr nach viel Laufen im Geröll und über weichen Schnee waren wir dann wieder in der Hütte, nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann noch knapp 2 Stunden zum Auto, in dem unser Essen und die Getränke trotz der hochsommerlichen Hitze gut gekühlt waren. 15 Uhr war dann per Auto Start zur nächsten – ungewissen – Etappe.

Ziel war es so weit wie möglich zu fahren, irgendwo in Nähe des Bodensees zu übernachten, um dann am Sonntagvormittag noch einen Klettersteig zu bewältigen. Die Quartiersuche gestaltete sich unerwartet als sehr schwierig, erst nachdem Lutz aus seinem „Winterschlaf“ erwacht war, beteiligt e sich dieser an der Quartiersuche: eine gute Bekannte in Winterthur fiel ihm ein, ein Anruf dort und Nadja (so hieß sie) bot uns – 7 durchgeschwitzten, abgekämpften und unrasierten Kerlen – die Wohnung ihrer z. Zt. nicht anwesenden Mutter an. Als wir dann gegen 19 Uhr in Winterthur waren, konnten wir der netten Einladung von Nadja und deren Freund Markus nicht widerstehen und richteten uns in der Wohnung der Mutter ein, nach einer kurzen Reinigungstour genossen wir dann zu neunt das Essen beim Italiener.

Am nächsten (Sonntag)Morgen wollten wir eigentlich um7 Uhr in Winterthur in einer Bäckerei frühstücken, da diese leider noch geschlossen war, fuhren wir Richtung Klettersteig weiter und fanden in Götzis eine bald öffnende Bäckerei, in der wir ein sehr gutes Sonntags-Morgen-Frühstück einnehmen konnten und damit genügend Kraft für den kurzen, aber sehr knackigen Klettersteig Via Kapf bzw. Via Kessi in der Nähe von Götzis hatten.

Anschließend konnten wir gut geschafft und glücklich weil erfolgreich den Heimweg bei bestem Wetter antreten, erst ab Nürnberg bekamen wir das Regenwetter zu Gesicht, welches das gesamte Wochenende zu Hause herrschte

Ganz herzlich möchten wir uns bei Nadja und Markus für die Unterkunft in Winterthur bedanken, ihr seid ganz lieb eingeladen die Sächsische Schweiz näher, mit unserer Unterstützung kennenzulernen. Auch beim Autohaus Mischner in Prossen möchten wir uns für die wiederholte Bereitstellung des Fahrzeuges bedanken.

Holger Wegner

50 Jahre K V G
16.06.2018

Die
Königsteiner Volleyballgemeinschaft wird 50 Jahre alt. Dieses Ereignis wollen wir gebührlich feiern.

Wir sind gerade am Ideen sammeln und prüfen alle Möglichkeiten. Um das Jubiläum zu einem Erlebnis für alle machen zu können, bitten wir jeden, der die Möglichkeit hat oder jemanden kennt, der einen kennt...um eine Spende.
Unsere finanziellen Ressourcen sind derzeit sehr begrenzt und jede Hilfe ist herzlich willkommen.

Die Bankverbindung ist auf der Seite "Beitragsordnung" angegeben. Als Zweck bitte "50 Jahre" angeben.
Vielen Dank


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