Nachdem wir wegen schlechten Wetters in den Vorjahren auf den Ortler und in die Brenta ausweichen mussten, sollte in diesem Jahr die Besteigung des höchsten Berges Österreichs gelingen.

Der Großglockner ist der Grenzstein von zwei österreichischen Bundesländern: Kärnten und Tirol. Den meisten "Autoalpinisten" wird nach befahren der Großglockner- Hochalpenstraße der beeindruckende Blick vom Kärntner

Franz- Josefs- Haus über die Pasterze, einst der Paradegletscher des Landes- heute leider nur noch ein trauriger Schatten seiner Vergangenheit, in bester Erinnerung sein. Aus seiner 1200 Meter hohen Ostwand steckt der Glockner zwei kleine felsige Spitzen- den Kleinglockner (3783 m) und den Hauptgipfel (3798 m) hervor.

Für unsere Tour näherten wir uns den Großglockner von der südlichen Tiroler Seite. Über Kitzbühel, Felbertauerntunnel und Kals erreichten wir am Donnerstag, den 19. August mit Motorkraft das Lucknerhaus (1918 m) im Ködnitztal. Mit großen Rucksäcken ging es dann durch dieses wunderschöne Tal zur neuen futuristischen Stüdelhütte. Der Prager Kaufmann Stüdel gilt als der Begründer des Bergführerwesens in Kals und errichtete die nach ihm benannte Hütte am Fuße des gleichnamigen Grates in 2801 Meter Höhe.

Vor der Stüdelhütte bei unserem Abmarsch in Richtung Erzherzog-Johann-Hütte

Der Aufenthalt auf der Stüdelhütte dauerte länger als geplant. Heftige Gewitter und Regenfälle machten am Freitag einen Gipfelversuch unmöglich. Um flexibler auf das Wetter reagieren zu können, der Wetterbericht meldete ein heranziehendes Hochdruckgebiet, entschieden wir uns gegen 10 Uhr nach einer Wetterberuhigung für den Aufstieg über den Ködnitzgletscher auf die 3454 m hoch gelegene Erzherzog Johann-Hütte. Von hier fehlen nur noch 344 m zum Gipfel.

Aufgrund des Wetters befanden sich in dieser Nacht nur vier Gruppen auf der Hütte. Ein großer Vorteil wie sich am folgenden Tag zeigen sollte. Der Stau an der berühmten Glocknerscharte entfiel somit für uns. Dieser etwa 6 Meter lange Grat zwischen den beiden Glocknergipfeln kann nur von einer Person begangen werden.

Der Wetterbericht hielt Wort, die ersten Ausläufer des Hochs waren da! Also noch einen heißen Tee getrunken, Klettergurte und Steigeisen angelegt und auf zum Gipfel! Über ein steiles Firnfeld erreicht man den Gipfelaufbau des Kleinglockners. Wegen ungewöhnlich viel Schnee mussten die Steigeisen weiter ihre Dienste verrichten. Nach Überschreiten der Gipfelwächte des Kleinglockners ging es zur zweiten Schlüsselstelle, der Glocknerscharte. Links geht es 600 m tief hinunter auf den am Vortag begangenen Ködnitztalgletscher, zur rechten Seite liegt 1300 m tiefer die Pasterze. Doch mit entsprechender Seilsicherung wird der schmale Grat etwas breiter und so erreichten wir wenig später in leichter Blockkletterei den Gipfel, der seit drei Jahren unser Ziel war. Die locker aufgezogene Wolkendecke gab teilweise den Blick zur benachbarten Venedigergruppe, dem Wiesbachhorn und in südwestliche Richtung zu den Dolomiten frei.

                                     

Am Nachmittag gelang der Abstieg zur Stüdelhütte, wo wir trotz riesiger Bettenkapazität nur noch ein Notlager finden konnten. Am Donnerstag waren wir fast die einzigen Gäste! Zusammen mit dem Andrang auf der Erzherzog Johann-Hütte stand dem Glockner ein staureicher Sonntag bevor. Wir stiegen Sonntag in aller Ruhe ab, genossen den imposanten Blick aus dem Ködnitztal auf die riesige Felspyramide und waren so gegen 20 Uhr in unserer schönen Sächsischen Schweiz mit vielen neuen Eindrücken.

50 Jahre K V G
16.06.2018

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Wir sind gerade am Ideen sammeln und prüfen alle Möglichkeiten. Um das Jubiläum zu einem Erlebnis für alle machen zu können, bitten wir jeden, der die Möglichkeit hat oder jemanden kennt, der einen kennt...um eine Spende.
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