Bergtour vom 12. bis 15.07.12
Versuch am Barre des Ecrins  (4102m) - Frankreich

„Every Year the same procedere“

phoca thumb l barre des ecrins 2012.100 14Die Vorbereitungen für unsere Bergtouren bestehen im Suchen der Gebiete mit einigermaßen guten Wetterbedingungen für hochalpine Touren.

Dieses Jahr haben wir -Th. und H. Wegner, St. Jackstien, R. Dunsch, M. Weidemann, N. Jackl und W. Tschuck - die Entscheidung bis nach Schaffhausen am Rheinfall aufgeschoben. Die Internetvorhersagen waren von West nach Ost und Nord nach Süd überall

gleich: Regen, Regen, Regen … nur am südlichsten Zipfel der Alpen in Frankreich sollten sonnige Tage werden.

Also nahmen wir eine noch längere Strecke als im vorigen Jahr in Angriff: Nach ca. 1350km und 15 Stunden Autofahrt waren wir dann – nach dem Überqueren der Tour de France – Alpen-Pässe Col de Tourmalet und Col de Galibiere gegen 19.30 Uhr in Briancon. An einen Hüttenanstieg war nicht mehr zu denken, so mussten wir in einer Gite de etape Quartier nehmen. Am Freitagmorgen waren wir dann schon um 8 Uhr am Ausgangspunkt des Anstieges Richtung Barre des Ecrins bzw. Dom de Neige in der Nähe von Alefroide. Von der Hütte Refugio Cezanne (1850 m) ging es in 5 Stunden immerhin auf 3170 m bis zur Hütte „Refugio des Ecrins“. Anschließend war ein gemütlicher Nachmittag mit Essen, Chillen, Mikadospielen und Vorbereitungen auf den Gipfelsturm am nächsten Tag angesagt. Nachmittags rissen dann auch mal die Wolken auf und ein wunderbarer Blick auf den Gipfel des Barre des Ecrins (4102 m)und seinen Nebengipfel Dome de Neige(4015 m) bot sich.

Die Aufstiegspuren waren bis zum Plateau in ca. 3900 m Höhe sehr gut zu sehen - der Aufstieg schien gut machbar. Nach einem guten Abendessen (mit französischem Käse) war dann bereits 20.30 Uhr Nachtruhe in einem gut gefüllten Matratzenlager, denn das Frühstück war für alle Gäste der Hütte (alles Aufstiegsaspiranten – ca. 50 Personen)) um

3 Uhr geplant.

Um diese Zeit war dann auch Wecken und Frühstück, so dass wir gegen 4 Uhr starten konnten – bei leichtem Regen!!! Erst ging es einen steilen Abhang (150 Höhenmeter) zum Gletscher (Glacier Blanco). Dort legten wir ein Materialdepot an, um auf dem Rückweg nicht wieder zur Hütte aufsteigen zu müssen und bereiteten uns auf die Gletscherbegehung vor (Steigeisen und  Seil anlegen). Anfangs ging es eine Stunde relativ flach ansteigend auf dem riesigen Gletscher (teils auch spaltendurchsetzt) entlang, überraschenderweise waren um diese Zeit schon Lawinenabgänge an den umliegenden Felsen zu hören. Dann ging es teilweise im Gänsemarsch steil ansteigend, aber durch den relativ weichen Schnee gut begehbar, an einem herrlichen Gletscherrand nach oben. Unsere beiden Seilschaften waren gut drauf und konnten an anderen Seilschaften schnell vorbeigehen. In ca. 3700m Höhe kamen uns dann erste Seilschaften entgegen, die zeitlich eigentlich noch nicht auf dem Gipfel gewesen sein konnten. Nach weiteren 100 Höhenmetern wussten wir warum: es begann heftig zu schneien, es war ein stark böiger Wind, die Sicht war vielleicht 5 Meter und die Spuren vor uns und hinter uns wurden schnell zugeweht. Kurze Beratung und der Entschluss stand: Umkehren !!

- Auch wenn wir nur ca. 200m unter dem Gipfel und alle noch gut bei Kräften waren. Aber auch im Wissen um das Geschehen 2 Tage vorher am Mont blanc (9 tote Bergsteiger) war es die einzig vernünftige Lösung – alle Seilschaften gingen an diesem Tag ohne Gipfelerfolg zurück.

Da wir noch viel Zeit hatten und weiter unten das Wetter wieder etwas besser wurde (der Gipfel war aber die gesamte Zeit in dichte Wolken gehüllt) übten wir unter „fachkundiger“ Anleitung von Thomas die Spaltenbergung – nach einiger Zeit gelang es uns auch Ricco wieder aus der Gletscherspalte zu befreien.

Der Abstieg in das Tal war dann nur noch eine Frage der Kondition und 13.30 Uhr waren wir wieder (bei Sonnenschein!) an  der Refugio Cezanne.

Anschließend ging es über den Col de montgenevre, Turin, Mailand, den Comer See wieder per Auto gen Heimat, an weitere Bergabenteuer war nicht zu denken, denn unterwegs war viel Regen und teils heftige Gitter. Am Sonntag konnten wir gegen 6 Uhr in der Frühe unsere Frauen überraschen….

Holger Wegner

50 Jahre K V G
16.06.2018

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