25. - 26.Juni 2005

über 500km

Traditionsgemäß haben sich die radfahrenden Volleyballer der Königsteiner Volleyballgemeinschaft e.V. wie jedes Jahr auch 2005 wieder ein lange Radtour vorgenommen.

Nach den Non-Stop-Radtouren von Königstein im Taunus nach Königstein in Sachsen, der Hamburg-Königstein -Tour, der Tour Elbquelle-Elbmündung und Fichtelberg-Kap Arkona haben sich diesmal 6 Volleyballer auf die norwegische "Stärkeprüfung" vorbereitet, und dies mit langen Trainingsfahrten und Teilnahmen z.B. an "Pirna fährt Rad", so dass jeder ca. 2000 bis 3500 km auf dem Rad dieses Jahr in den Beinen hatte.

Lang und anstrengend war auch die 1800 km lange Fahrt per Fähre (Sassnitz-Trelleburg) und Kleinbus bzw. Wohnmobil nach Trondheim in Mittelnorwegen.

Nach der Abholung der Startunterlagen, einer kurzen Stadtbesichtigung und dem obligatorischen Nudelessen am Freitagabend begann bei allen das Vorstartfieber: Stefan Oswalds Problem war die Anzahl der mitzunehmenden Getränke, Ivo Ullmann bastelte ohne Erfolg an seinem Radcomputer, Michael Weidemann "sortierte" seine Radsachen von einer Ecke in die andere des Wohnmobils, Holger Wegner bereitet die Getränke für das Begleitteam vor, Thomas Wegner legte die evtl. zu benötigenden

Medikamente bereit und Erik Seibt machte sich Gedanken zur Kleiderordnung. Auch das Begleitteam mit Martin, Corina und Nicole traf die nötigen Vorbereitungen, so dass wir am Sonnabend, dem 25.6. 8.15 Uhr mit insgesamt ca. 2200 Startern auf die Stärkeprüfung gehen konnten.

Die Kälte ( 8Grad) und der pünktlich mit dem Start beginnende Regen bewogen uns, warme und vor Regen schützende Sachen anzuziehen, die wir während der gesamten Fahrt auch nur ganz selten ablegen konnten. Die ersten 30 km konnten wir sehr schnell im großen Feld mitrollen, danach ließen wir bewusst die schnellen Fahrer davonziehen um unser Tempo zu fahren, denn vor den bereits auf der Hinfahrt besichtigten Anstiegen hatten wir großen Respekt.

Die nach ca. 50km beginnenden und bis zum km 170 dauernden Anstiege bewältigten wir zu unserer Freude (teils mit Rückenwindunterstützung) ohne große Probleme und waren umso überraschter, dass auf der großen Hochebene, dem Dovrefell, in ca. 1000m Höhe der sehr starke, teils böige Gegenwind viel schwieriger zu bewältigen war, so dass für Blicke auf die teils schneebedeckte Umgebung nicht viel Zeit blieb. Nach diesem Kraftakt waren wir glücklich, nach ca. 7,5 Stunden die Verpflegungsstelle an der 200km-Marke in Dombas erreicht zu haben. Die teilweise hervorbrechende Sonne, der warme Eintopf und die instandgesetzten Bremsen bei Ivos Rad machten Mut für die nächsten Kilometer.

Und diese 160 Kilometer nach Lillehammer im wunderschönen Gudbrandstal waren reine Radfahrerfreude: immer leicht bergab, starker Rückenwind und gute Straßenverhältnisse ließen uns mit einem 35-er Schnitt gen Lillehammer "fliegen", was wir gegen 21 Uhr erreichten.

Da das Wetter immer besser wurde, d.h. es regnete nicht mehr, wir mit Tomaten- bzw. Gemüsesuppe, Fencheltee, Kaffee, und Iso-Getränken gut gestärkt waren und "nur" noch 190 km vor uns lagen, gingen wir das letzte Drittel recht optimistisch an. Aber die Hügel rund um Lillehammer mit einem stetigen, teils rechts steilen Bergauf und Ab verlangten alle Kräfte. Der nun klare Himmel brachte aber auch große Kälte, alle warmen Sachen wurden wieder angezogen. Sehr schön war es den glutroten Sonnenuntergang gegen 23.30 Uhr und den beginnenden Sonnenaufgang gegen 3 Uhr zu erleben. Tiefe, dunkle Nacht war es eigentlich nur eine Stunde, da auch der Mond einen Teil der Strecke ausleuchtete. Auch um diese Zeit konnten wir immer wieder Norweger am Straßenrand, teils am Lagerfeuer oder mit Fähnchen in der Hand, sitzen sehen, die jeden Radfahrer anfeuerten.

Mit zunehmender Helligkeit kam auch das Ziel immer näher - die letzten 30 km verlangten aber von uns noch einmal alles, da viele steile Anstiege und Abfahrten sowohl Kraft als auch Konzentration erforderten und auch die sehr langen mäßigen Steigungen auf der Autobahn zermürbend waren. Gegen 5.20 Uhr erreichten wir zwar müde, aber sehr glücklich das Ziel in Oslo - nach 21 Stunden und 5 Minuten Fahrzeit (effektiv 19 Stunden) bei einem Stundenmittel von 28,9 km/h.

Holger Wegner

50 Jahre K V G
16.06.2018

Die
Königsteiner Volleyballgemeinschaft wird 50 Jahre alt. Dieses Ereignis wollen wir gebührlich feiern.

Wir sind gerade am Ideen sammeln und prüfen alle Möglichkeiten. Um das Jubiläum zu einem Erlebnis für alle machen zu können, bitten wir jeden, der die Möglichkeit hat oder jemanden kennt, der einen kennt...um eine Spende.
Unsere finanziellen Ressourcen sind derzeit sehr begrenzt und jede Hilfe ist herzlich willkommen.

Die Bankverbindung ist auf der Seite "Beitragsordnung" angegeben. Als Zweck bitte "50 Jahre" angeben.
Vielen Dank


Noch

206 Tage

Link:
zur Bankverbindung
Partnerprogramm

allgemeine Termine
27 Nov 2017, 19:00 Uhr (Beginn)
27 Nov 2017, 23:00 Uhr (Ende)
2.Herrenmannschaft - Spieltag
30 Nov 2017, 19:30 Uhr (Beginn)
30 Nov 2017, 23:00 Uhr (Ende)
3.Herrenmannschaft - Spieltag
02 Dez 2017, 14:00 Uhr (Beginn)
02 Dez 2017, 20:00 Uhr (Ende)
Spieltag 1. Herrenmannschaft
03 Dez 2017, 09:30 Uhr (Beginn)
03 Dez 2017, 15:30 Uhr (Ende)
Bezirksmeisterschaft U20 männlich - 3.Spieltag
10 Dez 2017, 09:30 Uhr (Beginn)
10 Dez 2017, 14:30 Uhr (Ende)
Bezirksmeisterschaft U16 männlich - 3.Spieltag
Belegung Vereinsgelände
Keine Termine