25. - 26.Juni 2005

über 500km

Traditionsgemäß haben sich die radfahrenden Volleyballer der Königsteiner Volleyballgemeinschaft e.V. wie jedes Jahr auch 2005 wieder ein lange Radtour vorgenommen.

Nach den Non-Stop-Radtouren von Königstein im Taunus nach Königstein in Sachsen, der Hamburg-Königstein -Tour, der Tour Elbquelle-Elbmündung und Fichtelberg-Kap Arkona haben sich diesmal 6 Volleyballer auf die norwegische "Stärkeprüfung" vorbereitet, und dies mit langen Trainingsfahrten und Teilnahmen z.B. an "Pirna fährt Rad", so dass jeder ca. 2000 bis 3500 km auf dem Rad dieses Jahr in den Beinen hatte.

Lang und anstrengend war auch die 1800 km lange Fahrt per Fähre (Sassnitz-Trelleburg) und Kleinbus bzw. Wohnmobil nach Trondheim in Mittelnorwegen.

Nach der Abholung der Startunterlagen, einer kurzen Stadtbesichtigung und dem obligatorischen Nudelessen am Freitagabend begann bei allen das Vorstartfieber: Stefan Oswalds Problem war die Anzahl der mitzunehmenden Getränke, Ivo Ullmann bastelte ohne Erfolg an seinem Radcomputer, Michael Weidemann "sortierte" seine Radsachen von einer Ecke in die andere des Wohnmobils, Holger Wegner bereitet die Getränke für das Begleitteam vor, Thomas Wegner legte die evtl. zu benötigenden

Medikamente bereit und Erik Seibt machte sich Gedanken zur Kleiderordnung. Auch das Begleitteam mit Martin, Corina und Nicole traf die nötigen Vorbereitungen, so dass wir am Sonnabend, dem 25.6. 8.15 Uhr mit insgesamt ca. 2200 Startern auf die Stärkeprüfung gehen konnten.

Die Kälte ( 8Grad) und der pünktlich mit dem Start beginnende Regen bewogen uns, warme und vor Regen schützende Sachen anzuziehen, die wir während der gesamten Fahrt auch nur ganz selten ablegen konnten. Die ersten 30 km konnten wir sehr schnell im großen Feld mitrollen, danach ließen wir bewusst die schnellen Fahrer davonziehen um unser Tempo zu fahren, denn vor den bereits auf der Hinfahrt besichtigten Anstiegen hatten wir großen Respekt.

Die nach ca. 50km beginnenden und bis zum km 170 dauernden Anstiege bewältigten wir zu unserer Freude (teils mit Rückenwindunterstützung) ohne große Probleme und waren umso überraschter, dass auf der großen Hochebene, dem Dovrefell, in ca. 1000m Höhe der sehr starke, teils böige Gegenwind viel schwieriger zu bewältigen war, so dass für Blicke auf die teils schneebedeckte Umgebung nicht viel Zeit blieb. Nach diesem Kraftakt waren wir glücklich, nach ca. 7,5 Stunden die Verpflegungsstelle an der 200km-Marke in Dombas erreicht zu haben. Die teilweise hervorbrechende Sonne, der warme Eintopf und die instandgesetzten Bremsen bei Ivos Rad machten Mut für die nächsten Kilometer.

Und diese 160 Kilometer nach Lillehammer im wunderschönen Gudbrandstal waren reine Radfahrerfreude: immer leicht bergab, starker Rückenwind und gute Straßenverhältnisse ließen uns mit einem 35-er Schnitt gen Lillehammer "fliegen", was wir gegen 21 Uhr erreichten.

Da das Wetter immer besser wurde, d.h. es regnete nicht mehr, wir mit Tomaten- bzw. Gemüsesuppe, Fencheltee, Kaffee, und Iso-Getränken gut gestärkt waren und "nur" noch 190 km vor uns lagen, gingen wir das letzte Drittel recht optimistisch an. Aber die Hügel rund um Lillehammer mit einem stetigen, teils rechts steilen Bergauf und Ab verlangten alle Kräfte. Der nun klare Himmel brachte aber auch große Kälte, alle warmen Sachen wurden wieder angezogen. Sehr schön war es den glutroten Sonnenuntergang gegen 23.30 Uhr und den beginnenden Sonnenaufgang gegen 3 Uhr zu erleben. Tiefe, dunkle Nacht war es eigentlich nur eine Stunde, da auch der Mond einen Teil der Strecke ausleuchtete. Auch um diese Zeit konnten wir immer wieder Norweger am Straßenrand, teils am Lagerfeuer oder mit Fähnchen in der Hand, sitzen sehen, die jeden Radfahrer anfeuerten.

Mit zunehmender Helligkeit kam auch das Ziel immer näher - die letzten 30 km verlangten aber von uns noch einmal alles, da viele steile Anstiege und Abfahrten sowohl Kraft als auch Konzentration erforderten und auch die sehr langen mäßigen Steigungen auf der Autobahn zermürbend waren. Gegen 5.20 Uhr erreichten wir zwar müde, aber sehr glücklich das Ziel in Oslo - nach 21 Stunden und 5 Minuten Fahrzeit (effektiv 19 Stunden) bei einem Stundenmittel von 28,9 km/h.

Holger Wegner

Traditioneller Radmarathon anlässlich des Stadtfestes


"Strampeln bis die Pedalen glühen"

Die Volleyballsaison ist Geschichte, und so kommen die Radsportler der Königsteiner Volleyball Gemeinschaft (KVG) auf ihre Kosten. Mit Freunden aus anderen Vereinen machen sich ca. 12 Hobbyradler auf den beschwerlichen Weg 650 km über Berg und Tal ohne Schlaf quer durch Deutschland, um pünktlich das Ziel Königstein /Sachsen zum 625. Jubiläum des Bestehens der Festungsstadt zu erreichen. Die bis ins Detail geplante Route führt mit dem Start in Königstein /Taunus, über Königstein in der Oberpfalz nach Tschechien über Chomutov durch die Partnerstadt Trmice bis in die

Sächsische Schweiz. Das ehrgeizige Ziel der Radfahrer ist es, die Strecke in weniger als 31 h zurückzulegen. Am Freitag, den 21.05., noch vor Sonnenaufgang, starten die Freizeitradler, die von einem Begleitteam unterwegs nach besten Kräften geführt und versorgt werden. Mit den Erfahrungen aus Fahrten Elbequelle Elbemündung (2002), Königstein /TaunusKönigstein /Oberpfalz­Königstein /Sachsen (2000) und Hamburg Königstein (1999) sowie der Unterstützung vieler fleißiger Helfer, Behörden, Gemeinden, Firmen und Sponsoren aus der Region geben dem Vorhaben die notwendige Voraussetzung für ein erfolgreiches Gelingen. Die Radtour verbindet nicht nur die Namensvetter der Partnerstädte untereinander, sondern festigt auch die freundschaftlichen Beziehungen zu unseren tschechischen Nachbarn. So werden auch Fahrer aus Ustí nad Labem die Tour bis Königstein bzw. Teilstrecken in Tschechien begleiten. Mit vergangenen Fahrten konnte die KVG viele Verbindungen knüpfen und die Sächsische Schweiz in Deutschland und darüber hinaus präsentieren. So ein Unternehmen bedarf natürlich neben des organisatorischen Aufwandes auch eine solide sportliche Vorbereitung. So wurden in den vergangenen Wochen sehr viel Zeit für das Training investiert, um tausende km bei Kälte, Nässe, Wind, Regen oder Sonnenschein zu bewältigen, in ausgewogener Balance zwischen Familie und Beruf.

Ullmann 17.04.04

601 Kilometer Nonstop

von Manfred Kirchner

Noch 192 Kilometer bis nach Stralsund. Es ist schon fast dunkel als wir kurz hinter Oranienburg dieses Schild im Dämmerlicht des zu Ende gehenden Tages im Vorbeisausen noch sehen. Es traut sich kaum einer hinzublicken. Wir sind beim längsten Radmarathon der Nonstop in Deutschland ausgetragen wird. Es ist das Rennen vom Fichtelberg zum Kap Arkona („Fichkona“), zu dem weit entferntem Ostseestrand der Insel Rügen, die nördlichste Spitze der Neuen Länder.

 

Der Start erfolgte 11.00 Uhr auf dem 1214m hohen Fichtelberg. Der Fichtelberg ist zugleich höchster und südlichster Punkt der ehemaligen DDR. Unser Ziel soll der Leuchtturm am Kap Arkona auf Rügen sein. Einige der Radrennteilnehmer witzeln beim rasanten Start vom Fichtelberg herunter nach Oberwiesenthal über die weite Fahrt zum Baden an die Ostsee. Das Ziel ist unvorstellbar weit entfernt. Keiner, ja fast keiner kann sich die vor uns liegenden Strapazen auf der langen Strecke bis zum Kap Arkona vorstellen. Am Morgen des nächsten Tages bei Sonnenaufgang werden wir am Kap Arkona anschlagen. Es ist ein von Olaf Schau gegründetes total verrücktes Unternehmen, das zum sechsten Mal ausgefahren wird.

Mit dabei sind von der Königsteiner Volleyball Gemeinschaft Holger und Thomas Wegner, Ivo Ullmann, Michael Weidemann, Sven König, Bernd Flechsig und Manfred Kirchner.

Die Startvorbereitungen auf dem Fichtelberg bei herrlichem ruhigen Sommerwetter sind beeindruckend. Es kribbelt leicht in der Magengegend, alle freuen sich mit dabei sein zu dürfen.

Die Belegschaft des Fichtelberghauses spendiert eine Kartoffelsuppe, dabei stellt Olaf Schau alle Teilnehmer vor. Pünktlich 11.00 Uhr sausen 120 Fahrer vom Fichtelberg den Berg hinab und durch den Ort Oberwiesenthal hindurch, der für uns extra gesperrt wurde. Viel Beifall und gute Wünsche erleben wir auf den begonnenen anfänglichen Kilometern.

Nach 30 Kilometer hat Micha Reifenschaden. Mit der Unterstützung von Bernd, Holger, Ivo und Sven gelingt es doch noch an die Gruppe anzuschließen. Die Begleitfahrzeuginsassen hatten das Unternehmen schon aufgegeben.

Nach 3 Stunden Fahrt rasten wir das erste Mal bei Rochlitz zum Essen und Trinken fassen.

Ein Sportfreund neben mir handyt nach Hause, dass bei diesem bisherigen fürchterlichem Tempo von ca. 35km/h wohl kaum alle am Kap ankommen werden.

Nach dieser Rast fährt die erste Gruppe getrennt los. Wir Königsteiner fahren alle in der zweiten Gruppe die bis zur Rast in der Dübener Heide nur 5 Minuten hinter der ersten immer im gleichen Abstand fährt. In Bad Düben fällt vielen das Essen schwerer, die Beine schmerzen und das Sitzen ist auch nicht so sehr gut. Die Tageshitze in den Wäldern weiter nach Potsdam wirkt erträglicher. Das Gelände ist leicht wellig, wir rollen ausgeglichen dahin.

Ab Bad Düben fährt eine Tempogruppe mit ca. 15 Mann zum Zweck eines Streckenrekordes los. Diese Gruppe sehen wir erst am Kap Arkona wieder. Nach 19 Stunden 45 Minuten haben diese tollen Fahrer ihr Ziel erreicht.

In Michendorf bei Potsdam wird eine größere Gruppe aufgehalten, vereinigt (1. und 2. Hauptgruppe) und mit Polizeieskorte durch Potsdam geleitet. Thomas kommt mit zu uns. Michael und Sven wollen die Pause nutzen um Essen und Trinken zu können. Hinter Nauen und Oranienburg holt uns die Nacht ein.

Bei kurzen Stopps werden Lampen und warme Sachen für die nun folgende eintönige Nachtfahrt aus den Begleitfahrzeugen geholt. Da es Gruppenüberschneidungen und Begleitfahrzeugstau gibt, müssen manche Sportler ohne Licht oder ohne wärmende Bekleidung weiter kämpfen.

Vor Neubrandenburg kann Holger – aufgrund eines technischen Defekts - sein Rad nicht mehr lenken. Von einem ausgefallenen Sportler bekommt er ein Ersatzrad. Bernd hat an gleicher Stelle einen Reifenschaden.

Die Verpflegungsleute geben Malzbier aus, dies bringt etwas Abwechslung und Kraft in die ermüdeten Körper. Zur Rast in Greifswald wird zum Nachtfrühstück Haferschleim gereicht, damit ist der weitere Weg gesichert. Über das holperige Altstadtpflaster geht es über die Fernverkehrsstraße nach Stralsund. Auf diesem Abschnitt läuft ein müdes Tempo bis uns auf dem Rügendamm nach Stralsund ein steifer Wind von vorn erwischt, der uns bis Samtens beschäftigte und die Konzentration auf die Reserven fordert.

Nach der Verpflegung in Samtens ist Bernd schnell mit der Gruppe weg. Ivo hat kurz darauf einen Speichendefekt. Wir versuchen gemeinsam bei Ivos Hinterrad etwas Linderung mit umspannen und Bremsenöffnung zu schaffen, damit kommt er bis zum Kap.

Die Fahrt vorbei an den Badeorten Rügens bringt uns unserem Ziel nun sichtlich nahe. Die letzten Hügel und das Pflaster bei Sagard ( 2 Kilometer) lassen wir hinter uns. Danach sausen wir am nahen Badestrand der Schaabe bis Juliusruh vorbei nach Altenkirchen.

Unseren Leuchtturm am Kap Arkona haben wir schon längere Zeit im Auge. Dort liegt das Ziel unserer Träume.

In Putgarten fahren wir am Kap Arkona Touristenzug vorbei. Nun wird es bald Wirklichkeit, das Kap liegt zum Greifen nahe. Ein leichter Anstieg zum Kap erfordert die letzten Kräfte bevor uns Janine, Robert, unsere Begleiter und all die schnelleren Sportfreunde nach 22 Stunden und 45 Minuten Fahrt freudig begrüßen können.

Der Gang über die Treppe zum Strand, das Bier unter dem Sonnenschirm und das Bad im recht kühlen Ostseewasser lässt uns nun endlich begreifen, wir haben es geschafft.

Auch dieses Jahr sind wir wiederum auf die kräftige Unterstützung von Sponsoren angewiesen. Denn nur so lässt sich eine derart aufwendige Mammuttour erfolgreich bestreiten, wie nachstehende Eckdaten u.a. vorsichtig andeuten lassen:

 

  • etwa 10 Radfahrer: mindestens ein kompletter Satz Radkleidung sowie deren Beschriftung mit den Sponsoren-Logos, evtl. weitere Rad-Shirts zum Dankeschön an die Sponsoren
  • zusätzliches Begleitteam von 10 - 15 Mann, komplette Ausstattung mit einheitlichen Trikot
  • mindestens eine Übernachtung sowie Abendessen und Frühstück im Riesengebirge sowie eine Übernachtung im Zielort Cuxhaven mit Abendessen und Frühstück für 20 - 25 Mann
  • vier Begleitfahrzeuge (Van oder Kleinbus) sowie ein Kastenwagen als Werkstattmobil und deren Betankung auf ca. jeweils 1.000 km
  • Radersatzteile, wie z.B. Schläuche, Reifen, Ketten, etc., mindestens ein komplettes Ersatzrad
  • Verpflegung während der Tour für das gesamte Team über 2 Tage
  • ein Physiotherapeut, ein Arzt, ein Radmonteur
  • Absicherung Grenzübergang sowie Straßenführung, ...

Unser grober Zeitrahmen sieht den Start unserer Fahrzeugkolonne am Donnerstag, dem 30.05.2002 mit dem gesamten Begleitpersonal und den Radfahrern von Königstein ins Riesengebirge gegen Mittag 12.00 Uhr vor.

Der eigentliche Startschuss zur „Elbe-Non-Stop Tour 2002“ erfolgt am Morgen darauf am 31.05.2002 Punkt 3.00 Uhr von der eher rustikalen Berghütte „Bila Labe“, wenige Meter von der Elbquelle entfernt. Mittags erfolgt die erste große Pause von maximal einer Stunde zum Mittagessen, so dass wir pünktlich 16.00 Uhr in Königstein /Sachsen zum Abendessen bzw. ersten Massage eintreffen. Eine Stunde darauf geht es bereits zur Nachtfahrt.

Um die auftretende Müdigkeit zu bekämpfen, werden aller 1-2 Stunden kurze Pausen von maximal 10 Minuten eingeplant, außerdem wird in Doppelreihe zur Gesprächsführung mit dem Nachbarn als Leidgenossen sowie mit Musikbeschallung durch unsere Begleitfahrzeuge gefahren. Als letztes fährt, um evtl. Unfälle zu vermeiden, ein Fahrzeug mit Rundumleuchte.

Von 5.00 bis 6.00 Uhr pausieren wir zum Frühstück sowie eventuell benötigter Massagen in unserem nächsten Etappenziel Magdeburg. Auf der weiteren Streckenführung organisiert wiederum unser Begleitteam eine einstündige Mittagspause, um dann hoffentlich pünktlich unserem letztes Zwischenziel in Hamburg entgegenzusteuern. Hier werden wir uns die letzte größere Pause von etwa einer ½ Stunde gönnen, damit letztendlich die benötigten Kraftreserven für den letzten Ritt bis nach Cuxhaven freigesetzt werden können.

Und wenn bis zu diesem Zeitpunkt unsere Vorarbeit sowie das Dazutun unserer Sponsoren und anderen freiwilligen Helfern wiederum so reibungslos funktionieren sollte wie in den Vorjahren, dann werden wir gegen 20 Uhr am Samstag, dem 01.06.2002 hoffentlich unverletzt und überglücklich nach etwa 1.000 Kilometern im Zielort Cuxhaven eintreffen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weidemann

Königsteiner Volleyballgemeinschaft e.V.

Abt. Radsport

02./03. Juni 2000

Königstein (Taunus) - Königstein (Oberpfalz) - Königstein (Sächsische Schweiz)

640 km nonstop


640 Kilometer Radfahren und nur zwei Stunden Pause

Von Thomas Wanhoff  (Taunus Zeitung 23.05.00)

Königstein . Sie wollen eigentlich nur von Königstein nach Königstein radeln und dabei Station in Königstein machen. Doch was nach einer Stadttour klingt ist tatsächlich eine Städtetour der besonderen Art. Wie berichtet, wollen zehn tapfere Sachsen per Drahtesel die drei Königstein s erfahren. Startschuss wird am 2. Juni am Sportpark sein.

Doch schien es noch so, dass die Radler zunächst die 320 Kilometer in die Oberpfalz zurücklegen und am nächsten Tag dann die Heimfahrt in die sächsische Schweiz in Angriff nehmen. Doch nun haben sich die Sportler um Michael Weidemann ein noch ehrgeizigeres Ziel vorgenommen.

Nur knapp zwei Stunden Aufenthalt wollen sie sich in Bayern gönnen. Der Zeitplan ist eng gesteckt: Am Freitag,

2. Juni, ist um 5 Uhr Start im Taunus. Stadtrat Klaus Dehler (SPD) und der Besitzer des Radgeschäftes Bike and Sports, Rainer Lauber, werden die Gruppe bis Würzburg begleiten- gegen 11.40 Uhr soll dort Ankunft sein. Um 17 Uhr wollen  die Volleyballer, die eigentlich nur nebenbei Rad fahren, dann Nürnberg erreichen und gegen 19.30 Uhr in Königstein in der   Oberpfalz einfahren. Dort gibt es eine kleine Pause, um 4.50 Uhr   wollen sie aber bereits in Ostrov sein und um 9 Uhr morgens in Teplice. Die Heimatstadt wollen die Radfahrer gegen 13.40 Uhr er­reichen.

Kräftig Unterstützung gibt es von Sponsoren aus der Kurstadt. Sie haben zum Beispiel die eigens gefertigten Trikots spendiert. Außerdem sorgt das Autohaus Marnet für eine Tankfüllung der Begleitfahrzeuge, der Sportpark für die Übernachtungen der Sportler und ihrer Begleiter, im Restaurant  Limoncello gibt es eine Nudelparty, Bike and Sports hat Zubehör zur Verfügung gestellt. Außerdem dürfen sich die Sachsen im Kurbad erholen.   

Weil die zehn Radfahrer und ihre 15 Begleiter, darunter auch ein Arzt und ein Physiotherapeut,   eigentlich Volleyball spielen, sehr erfolgreich sogar im Sachsenpokal, wird es im Sportpark am Donnerstag, 1. Juni, um    14.30 Uhr noch ein Match gegen eine Kurstadtauswahl geben. Am gleichen Ort können die Gäste auch bei Tennis, Badminton oder an den Geräten Fitness tanken. 


Tour de Königstein: 36 Stunden radeln

Von Katrin Pudenz (Taunus Zeitung 03.06.2000)

Königstein . Es ist fünf Uhr morgens. Die Dämmerung hat schon begonnen, die ersten tagaktiven Tiere streifen durch Wälder und Wiesen, die Vögel fangen an, ihre Liedchen zu trällern. Inmitten dieser Idylle machen sich elf willensstarke Männer zur Abfahrt bereit. Sie steigen auf ihre Rennräder, lassen ihre Schuhe in die Pedalen einrasten und los geht's: Eine weite und anspruchsvolle Strecke haben sie sich ausgesucht.

Denn von Königstein im Taunus fährt die Gruppe über Königstein in der Oberpfalz nach Königstein in der Sächsischen Schweiz. 36 Stunden ohne größere Pausen und Schlaf werden sie auf ihren Rädern verbringen, bis sie das Ziel erreichen.

Neun Mitglieder der Volleyballgemeinschaft aus Königstein in der Sächsischen Schweiz hatten die Idee für diese anspruchsvolle Fahrradtour. Wir wollten einfach mal etwas Verrücktes  machen und sind im vergangenen Jahr von Hamburg nach Hause gefahren. In diesem Jahr wollen wir diese Aktion noch einmal toppen und haben deshalb beschlossen, die drei deutschen Städte mit Namen Königstein per Rad zu besuchen", erzählte Michael Weidemann, Organisator der Tour der Volleyballgemeinschaft. Die letztjährige Tour habe 615 Kilometer betragen, die Fahrt vom Taunus bis nach Sachsen sei ungefähr 680 Kilometer lang, 360 Kilometer entfernt sei Königstein in der Oberpfalz.

Und auf diesem ersten Streckenabschnitt fahren auch Erster Stadtrat Klaus Dehler (SPD) und Rainer Lauber von Bike & Sport mit. "Wir wissen, dass Klaus Dehler ein richtiger Radfanatiker ist", verriet Weidemann. Als dieser sei er der Volleyballgemeinschaft empfohlen worden. Wir wollten nicht nur einen Tag in den Taunus fahren und am nächsten Tag wieder abfahren, sondern durch unseren Besuch auch unsere Städtepartnerschaft pflegen", erklärte Weidemann. Und was würde sich da nicht besser eignen, als ein Volleyball-Freundschaftsspiel.

So spielten am Donnerstagnachmittag im Sportpark eine Auswahl aus Königstein in der Sächsischen Schweiz gegen eine Schneidhainer Freizeitmannschaft. Zwar war die Stärke der Spieler unausgeglichen - die erste Herrenmannschaft der Sachsen spielt in der Sachsenliga und kam in diesem Jahr beim Sachsenpokal unter die ersten vier aber das tat dem Spaß keinen Abbruch. Denn es ging ja schließlich nicht ums Gewinnen.

Auch Bürgermeister Siegfried Fricke (CDU), der am Donnerstag seinen ersten offiziellen Einsatz hatte, besuchte das Match. Vom Vorhaben der radelnden Volleyballer zeigte er sich beeindruckt. "In den Wahlkampfwochen habe ich mein Training und meinen Körper vernachlässigt", verriet der ehemalige Olympiaruderer. "Aber wenn ich im nächsten Jahr wieder fitter bin, und die Gruppe wieder diese Tour fährt, dann bin ich auf meinem Fahrrad mit von der Partie", versprach er.

Am Donnerstagabend konnten die Sportler bei einer Nudelparty, spendiert vom Restaurant Limoncello, noch einmal kräftig "Kohlehydrate bunkern", erklärte Klaus Dehler fachmännisch. Denn die seien notwendig, um die Strapazen der Tour zu überstehen. Auch in Königstein in der Oberpfalz gibt es abends noch einmal jede Menge Kohlehydrate, und nach einer knapp zweistündigen Pause, in der sich die Radler duschen, massieren lassen und stärken konnten, ging es weiter nach Königstein in der Sächsischen Schweiz. Dort wollen die Sportler heute gegen 16 Uhr eintreffen.

50 Jahre K V G
16.06.2018

Die
Königsteiner Volleyballgemeinschaft wird 50 Jahre alt. Dieses Ereignis wollen wir gebührlich feiern.

Wir sind gerade am Ideen sammeln und prüfen alle Möglichkeiten. Um das Jubiläum zu einem Erlebnis für alle machen zu können, bitten wir jeden, der die Möglichkeit hat oder jemanden kennt, der einen kennt...um eine Spende.
Unsere finanziellen Ressourcen sind derzeit sehr begrenzt und jede Hilfe ist herzlich willkommen.

Die Bankverbindung ist auf der Seite "Beitragsordnung" angegeben. Als Zweck bitte "50 Jahre" angeben.
Vielen Dank


Noch

206 Tage

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zur Bankverbindung
Partnerprogramm

allgemeine Termine
27 Nov 2017, 19:00 Uhr (Beginn)
27 Nov 2017, 23:00 Uhr (Ende)
2.Herrenmannschaft - Spieltag
30 Nov 2017, 19:30 Uhr (Beginn)
30 Nov 2017, 23:00 Uhr (Ende)
3.Herrenmannschaft - Spieltag
02 Dez 2017, 14:00 Uhr (Beginn)
02 Dez 2017, 20:00 Uhr (Ende)
Spieltag 1. Herrenmannschaft
03 Dez 2017, 09:30 Uhr (Beginn)
03 Dez 2017, 15:30 Uhr (Ende)
Bezirksmeisterschaft U20 männlich - 3.Spieltag
10 Dez 2017, 09:30 Uhr (Beginn)
10 Dez 2017, 14:30 Uhr (Ende)
Bezirksmeisterschaft U16 männlich - 3.Spieltag
Belegung Vereinsgelände
Keine Termine